Themen

In den letzten Jahren ist es mir wichtiger geworden, trotz Städtertum, etwas nachhaltiger zu leben. Dazu gehört für mich z.B. die Reduktion von Müll aller Art, vor allem von Plastikmüll. Außerdem versuche ich mein Konsumverhalten zu ändern und unabhängiger vom allgemeinen Diktat des Kaufens zu werden. Vielleicht verdrehen sie jetzt die Augen - schon wieder so ein Zeigefinger-Hippie, die denkt, dass sie mit ihrem Konsumverhalten die Welt retten kann. Nein, das denke ich nicht. Allerdings ist die Gesellschaft in der wir leben, zu einem (für meinen Geschmack zu) großen Teil auf die Idee von Warenaustausch und Geldzirkulation ausgerichtet, weshalb man als Konsument einen durchaus simplen aber nicht uneffektiven Handlungsspielraum hat: Man kauft etwas - oder eben nicht. Und wenn die Nachfrage das Angebot bestimmt, sollten wir uns überlegen, was wir nachfragen. Ich für meinen Teil versuche das, was ich tue etwas bewusster zu tun und etwas reflektierter und das hat mich nun mal in diese Richtung geführt. Und ja, sicher ist das Ganze gerade ein Trend, auf den ich allerdings nicht erst jetzt stoße und den ich auch eigentlich gar nicht so schlecht finde, obwohl ich sonst nicht so der Trend-Groupie bin. Tatsächlich stelle ich immer wieder fest, dass vieles von dem, was heute mit trendigen Hashtags versehen wird, Dinge sind, die bei näherer Betrachtung der normale Menschenverstand mit sich bringt und die Omas und Uropas ebenso angegangen sind. Nachhaltiger (ich muss dringend ein anderes Wort dafür finden, es nervt mich ja selbst) zu leben ist also für mich auch ein Weg, mich wieder ein bisschen mit dem Vergangenen zu Verbinden. Das diese Verbindung gut funktioniert, werden Sie bald in weiteren Artikeln lesen können und es ist z.B. im Beitrag Reisend gut versorgt angeklungen.

Herausforderungen

Als erstes möchte ich allerdings demonstrativ auf einen Zug aufspringen, den die britische Youtuberin Immy von SustainablyVegan ins Rollen gebracht hat: Es geht darum, sich in 30 Tagen Angewohnheiten und Praktiken anzueingen, mit deren Hilfe man weniger Müll produziert. Über meinen Instagram-Account werde ich ab 1. Mai (möglichst) regelmäßig Bilder unter dem Hashtag LowImpact30 posten und damit einige meiner Angewohnheiten oder Dinge, die ich neu ausprobiere teilen. Immy hat auch einen kleinen Leitfaden publiziert, in dem sie die Grundideen beschreibt und erste Tipps zusammenfasst. Sie finden den Link dazu auf ihrem youtube-Kanal. Ich glaube, dass einfach mal anfangen und sich bestimmten Herausforderungen mit Taten zu stellen durchaus motivierend sind. Da ich schon eine Weile beim Projekt Müllreduktion dabei bin, möchte ich die Herausforderung auch nutzen, um zu sehen, wo ich noch weiter gehen kann bzw. um Grenzen aufzuzeigen, die sich im Alltag manchmal einfach ergeben. Der Kanal von Immy und viele andere sind zwar auf Englisch, aber es gibt auch viele deutschsprachige Blogs, die sich mit dem dem Thema "Weniger Müll" befassen. In der ersten Woche meiner Challenge werde ich hier im Salon einige davon vorstellen.

Fragen

Nachdem ich Ihnen nun von meinen Plänen erzählt und Sie hoffentlich nicht allzu sehr verschreckt habe, würde ich nun gerne von Ihnen hören:

Wie finden Sie den Plan? Und worüber möchten Sie mehr lesen: Musik? Bücher? Kochen? Leben von Früher? Mode vergangener Zeiten? Haben Sie andere Ideen und Anregungen für den Salon? Lassen Sie es mich wissen! Ich freue mich über Ihre Kommentare hier oder in den Sozialen Medien.

Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Kommentar hinzufügen