Es ist Spätersommer, liebe LeserInnen und damit die perfekte Zeit für ein neues Kleiderschrank Arrangement. Begleiten Sie mich Schritt für Schritt beim Aufbau einer kleinen vintage-inspirierten Herbst- und Wingtergarderobe, mit der ich für alle Lebenslagen gewappnet bin!

Teil 4: Standards feststellen

In der Zwischenzeit, habe ich meine Kiste mit Herbst/Winter-Kleidung vom Dachboden geholt. Es sind 28 Teile und sie bilden den Fundus für meine Saisonale Garderobe auch dieses Jahr. Nachdem ich nun stilmäßig inspiriert bin gilt es, sich noch einmal zu überlegen, welche Ansprüche ich an meine Kleidung stelle, außer dass sie mir gefallen und stehen sollte. Faktoren, die mir wichtig sind, um mich in meiner 2. Haut 100%ig wohlzufühlen sind:

1. Eine gute Passform: Auch wenn der Schnitt figurbetont ist, sollte ich Bewegungsfreiheit haben. Röcke sollten für mich nicht zu kurz sein - mindestens bis zum Knie, eher länger.

2. Stoffe: Ich persönlich mag weiche Stoffe, wie z.B. Baumwolle. Gerade im Herbst und Winter sind Wollstoffe prima, die nicht kratzen.

3. Punkt Eins plus Zwei macht Drei: Die Verarbeitung von Kleidung ist wichtig, damit man lange etwas von ihr hat - und gut Pflege natürlich. Nicht umsonst sehen manche Stücke in meinem Schrank trotz ihrer 60 Jahre noch ziemlich gut aus.

4. Die Teile sollten untereinander in Farbe und Form kombinierbar sein. So hat man viele Möglichkeiten und es wird nicht so schnell langweilig.

Für die ersten zwei Wochen, habe ich meinen ganzen Fundus auf die Kleiderstange gehängt. Immer wenn ich ein Teil getragen habe, habe ich es etwas abgerückt vom Rest auf die linke Seite gehängt. So kann ich besser ich sehen, was Lieblingsteile sind, zu denen ich immer zuerst greife. Diese Vorgehensweise habe ich mir übrigens auf dem Youtube-Kanal "A Small Wardrobe" abgeschaut. Die Dame schlägt in ihrer 28-Tage-Challenge vor, sich eine „Uniform“ zu überlegen.

Diese drei Kombinationen zum Beispiel sind vielseitig, bequem und halten im Herbst warm: Die beiden Kleider können je nach Anlass mit Accessoires und schicken Strümpfen aufgehübscht werden- oder man kann einfach einen Pullover oder eine Strickjacke darüber tragen.

Da es bei mir auf Arbeit keinen Dresscode gibt, ist die "Uniform" tatsächlich ein guter Tipp und ich würde sagen, meine besteht eher aus Kleid oder Rock + Oberteil.

Was ist Ihre „Uniform“? Schreiben Sie doch mal einen Kommentar!

In der nächsten Woche werfen wir nochmal einen Blick in ein paar alte Ratgeber um zu sehen, was man damals als unverzichtbar für eine vielseitige Garderobe hielt.

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